Eheprobleme am Mogulhof: Jahângîr und seine erste Ehefrau Mân Bai

Dass eine arrangierte Ehe innerhalb der Familie nicht immer ein Glücksgriff sein muss, zeigt das Beispiel von Salîm (später der Mogulherrscher Jahângîr) und seiner Cousine ersten Grades Mân Bai (st 1605). Salîm war 15 Jahre alt, als diese Eheschließung von Akbar und seiner rajputischen Ehefrau Jodha (Maryam zu-Zamânî) beschlossen wurde. Mân Bai war die Tochter von Raja Bhagwan Das von Amber, Jodhas Bruder. Sie war zudem die Schwester von Mân Singh, derals einer der Neun Juwelen zur Elite am Hofe Akbars gehörte. Abû l-Fazl, Akbars Hofchronist, notierte, dass Mân Bai eine außerordentlich schöne und intelligente Frau sei.

Akbar selbst hoffte, dass die Verbindung der beiden Familien durch die Ehe der beiden zu stärken und zudem, viele Nachkommen zu bekommen. Zudem sollte nicht verschwiegen werden, dass Mân Bais Familie eine beträchtliche Mitgift zahlte.

Die Hoffnung auf Nachkommen erfüllte sich bald. Nachdem die Ehe Salîms und Mân Bais 1585 geschlossen wurde (d.h. der Bräutigam war 15, die Braut 13), wurde bereits im April 1586 eine Tochter namens Sultân un-Nisâ‘ geboren. Im August 1587 kam Khusrau, Jahângîrs erster Sohn, zur Welt. Nach seiner Geburt bekam Mân Bai den Titel Shâh Begum verliehen.

Doch es gab kein harmonisches Familienleben. Einer der Vertrauten Jahângîrs, schrieb (zitiert nach Eraly, 274), dass Mân Bai argwöhnisch den möglichen Aufstieg anderer Bewohner(innen) des harem beobachtete, und jedes Mal gewalttätig wurde, wenn es nicht nach ihrem Willen ging.

Auch Jahângîr wusste in seinen Memoiren zu berichten, dass seine Frau gelegentlich zu Stimmungsschwankungen und Depressionen neigte. Viel schwerwiegender war jedoch, dass auch Khusraus Beziehungen zu seinem Vater sich permanent verschlechterten und schließlich in einer offenen Revolte endete. Auch zu seinen Brüdern, vor allem zu Khurram (später Shâh Jahân) hatte Khusrau ein sehr schlechtes Verhältnis, das schon früh unter der Frage der Thronfolge litt.

Mân Bai versuchte die Wogen zwischen Vater und Sohn zu glätten, was ihr allerdings nicht gelang. Nur kurze Zeit vor Akbars Tod und Jahângîrs Thronbesteigung beging Mân Bai Selbstmord mit Opium. Es gibt Hinweise in den Quellen, dass ihr Vater Bhagwan Das ebenfalls versucht hatte, sich zu töten, allerdings erfolglos. Die Umstände seines Todes sind allerdings ebenso bis heute ungeklärt. Auch Mân Bais Brüder sollen unter Depressionen gelitten haben.

Obwohl Jahângîr das Verhältnis zu seiner ersten Ehefrau und Cousine als belastet empfand und 19 weitere Frauen zur Ehefrau nahm, berichtete er in seinen Memoiren Jahângîr-nâme, dass er unter dem Tod Mân Bais litt und sehr trauerte:

Ich verbrachte einige Tage ohne jegliche Vergnügungen des Lebens, und für vier Tage nahm ich weder Speisen noch Getränke zu mir.

Auch auf Alkohol und Opium soll er verzichtet haben, was für seine Verhältnisse ungewöhnlich war. .

Mân Bai war Salîms erste Frau – und er schrieb in seinen Memoiren, dass er durch die Eheschließung erwachsen wurde. Seine bedeutendste Ehefrau war jedoch seine 20. Frau: Nûr Jahân. Doch das ist ein anderes Thema.

Literatur:
Eraly, Abraham: Emperors of the Peacock Throne. New Delhi, 1997.
Das Beitragsbild zeigt das Grabmal Mân Bais in Allahabad.
Es unterliegt der Wikimedia Commons License.

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„Der erfolgreichste aller Sklavenkönige“ – einige Bemerkungen zu Iltutmish

Er sei der „erfolgreichste aller Sklavenkönige“ – so urteilen in Indien nicht nur muslimische Historiker über den Herrscher Iltutmish (st. 1236), den Vater Razia Sultans.

Sowohl durch seine militärischen Erfolge als auch durch seine administrativen Fähigkeiten konnte Iltutmish das noch in der Entstehung begriffene Sultanat von Delhi retten und zusätzlich die Verbreitung des Islam im heutigen Nordindien stärken.

Es gibt viele Varianten der Biographie Iltutmishs, da sich einige Legenden um seine Lebensgeschichte ranken. So wird behauptet, dass Iltutmish selbst zum türkischen Adel gehörte, sein Bruder aber aus Eifersucht dafür gesorgt habe, dass Iltutmish in die Sklaverei verkauft wurde. So wurde Iltutmish zum Sklave (ghulâm) Ein wohlhabender Kaufmann namens Jamâl ud-Dîn habe ihn gekauft und ihn wie einen Sohn behandelt. Schließlich wurde er zum persönlichen Sklaven von Qutb ud-Dîn Aibek, dem Begründer des Delhi Sultanats und Begründer der Sklavendynastie. Qutb ud-Dîn soll einer weiteren Legende nach die Führungsqualitäten Iltutmishs sehr früh erkannt haben. So verheirate er nicht nur seine Tochter mit Iltutmish, sondern machte ihn zum Statthalter des oberen Gangestals.

Als Qutb ud-Dîn beim Polo (chauhan) tödlich verunglückte, übernahm zunächst Ârâm Shâh die Herrschaft – wobei nicht klar ist, ob er mit Qutb ud-Dîn verwandt war. Iltutmish besiegte ihn schließlich und konnte schließlich ein großes Gebiet in Nordindien unter seiner Herrschaft vereinen. Dieses war zum einen in den militärischen Fähigkeiten begründet, die ihre Grundlagen in einer beweglichen Kavallerie hatten. Daran zeigte sich der Unterschied zur Kriegsführung der Rajas und Rajputen, die traditionell mit einer großen Infanterie kämpften.

Die militärischen Fähigkeiten Iltutmishs zeigten sich auch in dem Sieg, den er über die Mongolen erringen konnten. Dschingis Khan hatte mit seinen Truppen den Choresm Shâh Dschalâl ud-Dîn geschlagen und diesen mit seinen Truppen bis in die Provinz Punjab verfolgt. Als Dschalâl ud-Dîn um Asyl bei Iltutmish ersuchte, lehnte dieser ab: fürchtete er sowohl um seine Herrschaft von Seiten Dschalâl ud-Dîns als auch eine Niederlage durch die Mongolen. Schließlich konnte Iltutmish die Invasion der Mongolen verhindern. Diese konnten eine Herrschaft in Afghanistan etablieren und schließlich unter Bâbur die Mogulherrschaft in Indien errichten.

Iltutmish zeichnete sich aber auch seine administrativen Fähigkeiten aus. Er führte ein Münzsystem ein. Vierzig Sklaven wurden von Iltutmish ernannt, um ein Gegengewicht zu den türkischen Eliten zu bilden. Gerade diese vierzig (ehemaligen) Sklaven, die später selbst großen Einfluss in der Verwaltung erlangten, bildeten später eine große Opposition zu Razia Sultan. Unter Iltutmishs Herrschaft waren sie aber eine große Stütze des entstehenden Reiches.

Ein weiterer Verdienst Iltutmishs war der Ausbau Delhis zur Hauptstadt – aber die Architektur Delhis wird Thema eines weiteren Beitrages sein.

Das Beitragsbild zeigt das Grab Iltutmishs in Delhi. Das Bild unterliegt der Wikimedia Commons Licence 3.0

By Rajsb (Own work) [CC BY-SA 3.0 (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)], via Wikimedia Commons

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Mogulkaiser mit Heiligenschein? (Weihnachtsspecial 2017)

Die Malerei der Mogulzeit Indiens ist reich an Portraits von Herrschern, ihrer Ehefrauen und der Eliten des Hofes. Dabei fällt auf, dass der Mogulkaiser einen Heiligenschein trägt. Wie kommt es, dass indo-muslimische Herrscher ab Mitte des 16. Jahrhunderts mit Heiligenscheinen abgebildet sind, die für uns „im Westen“ eng mit der christlichen Tradition verbunden sind?

Zunächst einmal gibt es in der Kunst vieler Kulturen Lichtdarstellungen, die entweder nur den Kopf oder aber den ganzen Körper umstrahlen Der Fachausdruck für einen Heiligenschein oder Nimbus (lat.: Wolke) ist Gloriole oder Glorienschein. Man unterscheidet eine Aureole, die zumeist kreisförmig ist und den Kopf einer Figur umgibt, und die Mandorla, die mandelförmig ist und meistens den ganzen Körper erleuchtet.

Doch stammt die Darstellung des Nimbus wirklich aus der christlichen Kunst? Nein, interessanterweise wurde der Heiligenschein bei der Darstellung Buddhas verwendet, etwa ab dem 1. Jahrhundert. Auch hinduistische Werke zeigen große Heiligenscheine. Islamische Darstellungen von Propheten (inklusive Muhammads) enthielten häufig „Heiligenscheine“ in Form von Flammen, die das Prophetentum von Abraham, Moses, Jesus oder eben Muhammads anzeigten. Derartige Darstellungen stammten meist aus dem schiitisch geprägten Teil der islamischen Welt.

Nach Indien kehrte der Heiligenschein in der Kunst jedoch wahrscheinlich eher über die Kontakte zur christlichen Kunst wieder nach Indien: in meinem Beitrag über die Ostereier am Mogulhof hatte ich bereits die Kontakte Akbars und Dschahângîrs zu den portugiesischen Jesuiten-Mönchen erwähnt.

Christliche Einflüsse lassen sich auch in Akbars neu begründeter Religion, der dîn-e illâhî („die göttliche Religion“) finden.

In der Malerei ließen sich bereits zur Zeit Akbars Portraits mit Heiligenscheinen finden, jedoch waren besonders unter Dschahângîr und Shâh Dschahâns Abbildungen der Mogulherrscher mit Nimbus verbreitet. Nach den Mogulherrschern übernahmen auch andere regionale Herrscher den Heiligenschein als Symbol ihrer Macht.

Der Herrscher, im wörtlichen Sinne eine „Lichtgestalt“, strahlt Macht und Autorität aus. Dabei spielt das Licht eine große Rolle:

Akbars Chronist Abû l-Fazl schrieb in seinem Werk Akbarnâma über die Symbolik des Lichtes:

So war es für die Schüler Seiner Majestät (i.e. Akbar, C.P.) notwendig, sich vor dem Herrscher niederzuwerfen (sajda). Sie betrachten das Niederwerfen vor Seiner Majestät wie das NiederwerLifen vor Gott. Das Königtum ist das Symbol für die Macht Gottes, und ein lichtspendender Strahl von der Sonne des Absoluten (zitiert nach Qaisar/Verma (eds.): Arts and Culture. New Delhi 2002, S. 48)

Die Mogulmalerei zeigt also sehr deutlich , dass die Mogulherrscher sich selbst als besondere Gestalt sah, die von Gott mit besonderer Macht und Autorität ausgestattet wurde. Der Herrscher wurde gleichsam zu einem Heiligen wurde, der sich von allen seinen Untertanen abhob.

PS: Für diejenigen, die meinen, dass Weihnachten ja schon vorbei sei: die Weihnachtliche Festzeit endet erst am Sonntag nach dem 6. Januar 🙂

Desorientale – Négar Djavadi

Da uns diese Woche das Leben ein wenig aus dem Takt gebracht hat und Weihnachten (eventuell mit einer Blogpause) ins Haus steht, dachte ich mir, Sie könnten eine Leseempfehlung gebrauchen. Ich habe dieses Buch selbst noch nicht gelesen, habe jetzt aber Lust darauf. Auch wenn anklingt, daß der Blick auf die fernere iranische Vergangenheit dem unter vielen Iranern verbreiteten Schema entspricht und der Geschichte mäßig angemessen ist, scheint es doch einen sehr differenzierten Eindruck in Gegenwart und jüngere Vergangenheit zu vermitteln.

Lassen Sie uns wissen, ob der rebloggte Beitrag Sie zum lesen angeregt hat – und wenn ja, was Sie von dem Buch halten!

Allen, die Weihnachten feiern, schon mal ein schönes Fest, und allen anderen erholsame Feiertage!

Survival of the fittest Oder: Thronfolgekämpfe als Methode der Herrscherauslese

Wie versprochen starten wir diese Woche eine Mini-Serie über die Seldschuken. Einige grundlegende Informationen finden Sie bereits in meiner Serie zu dem berühmten Seldschukenwesir Nezâm ol-Molk – einem der bekanntesten Inhaber dieses Amtes. Damit es unseren Stammlesern nicht langweilig wird, versuche ich nicht zuviel zu wiederholen.

Falls Sie unserem Blog schon länger folgen, haben Sie sicher bereits zur Kenntnis genommen, daß in den islamisch geprägten Kulturen meistens nicht nach dem Primogeniturprinzip verfahren wurde, das uns aus der europäischen Geschichte vertraut ist. Es besagt, daß in der Regel der älteste Sohn eines Herrschers diesem auf den Thron folgt. Das konnte sogar so weit gehen, daß ein Kind dem Großvater auf den Thron folgte, wenn der älteste Sohn bereits verstorben war – und auch von seinen erwachsenen Onkeln anerkannt wurde!

Das Primogeniturprinzip wurde zwar auch in Europa nur zeitweise befolgt, aber in den islamischen Kulturen war es gar nicht vorhanden. Unter den Turkvölkern – und die Seldschuken gehörten zu einem solchen – gab es dafür andere Ansichten darüber, wer zur Herrschaft berechtigt war.

Zunächst einmal zeigen die Ansprüche, die bei den regelmäßig stattfindenden Nachfolgekämpfen hauptsächlich von älteren Brüdern und Onkeln geltend gemacht wurden, daß es eine Art „Senioritätsprinzip“ gab.

Obwohl man sich einig darüber war, daß die Herrschaft grundsätzlich ALLEN Angehörigen der Seldschukenfamilie zustand, gab es auch immer ein Oberhaupt der Familie, dem alle anderen zumindest formal untergeordnet waren – den Sultan eben.

Senioritätsprinzip“ bedeutet in diesem Zusammenhang, daß der jeweils älteste männliche Seldschuke Anspruch darauf erhob, als Oberhaupt der Familie anerkannt zu werden – wie das auch heute in traditionellem Umfeld noch üblich ist. Malek-Schâh (reg. 1072-1092) beispielsweise hatte sich gegen einen Onkel durchzusetzen, der nicht nur älter als er selbst, sondern auch noch der ältere Bruder seines Vaters war.

Dieser Onkel soll dem damals erst siebzehnjährigen Malek-Schâh mitgeteilt haben, ein junger Sohn habe keinen erblichen Anspruch auf die Herrschaft, wenn es einen älteren Bruder gebe.

Das Reich der Großseldschuken beim Tode Malek-Schâhs

Doch die Ereignisse zeigen, daß ein solcher Anspruch allein nicht genügte. Ein Grund dafür war, daß dieses türkische Senioritätsprinzip im Widerspruch zum iranischen Prinzip der Vater-Sohn-Erbfolge stand, die immer mehr Bedeutung gewann. So soll Malek-Schâh seinem Onkel erwidert haben: „Wenn es einen Sohn gibt, hat der Bruder keinen Erbanspruch.“

Auch ohne widerstreitende Prinzipien wäre es aber sehr wahrscheinlich zum Kampf zwischen den Prätendenten gekommen. Denn es scheint, daß hier ein weiteres Prinzip eine Rolle spielte, das auch aus einer Richtung der Schia und aus anderen Zusammenhängen bekannt ist und im Grunde auf der Hand liegt: Daß derjenige rechtmäßig die Herrschaft ausübt, der sie sich erfolgreich erkämpft hat.

Aus diesem Blickwinkel ist ein Nachfolgekampf um den Thron nichts Schlechtes, sondern lediglich ein Mechanismus zur Auslese des bestgeeigneten Anwärters. Ob allerdings der zu einem bestimmten Zeitpunkt erfolgreichste Feldherr auch tatsächlich immer der beste Herrscher war, steht auf einem anderen Blatt.

Ein Hinweis darauf, daß der Kampf um die Thronfolge eine akzeptable Methode zur Bestimmung des nächsten Herrschers war, besteht darin, daß die „rebellischen“ Onkel und Brüder nach ihrer Niederlage in der Regel sehr nachsichtig behandelt und meist auch wieder in ihren Provinzen als Herrscher eingesetzt wurden.

Das läßt vermuten, daß man ihr Verhalten nicht als sträflich betrachtete, sondern ihnen das Recht zugestand, ihren Anspruch zu vertreten und ihr Glück zu versuchen.

Erst Nezâm ol-Molk (st. 1092), der islamisch-iranischen Traditionen anhing und das anders sah, beendete die übliche Nachsicht und räumte gründlich auf, indem er Malek-Schâh zur Hinrichtung von Mitgliedern des Seldschukenhauses bewegte, die eine Bedrohung für seine Herrschaft waren. Ein Beispiel war Malek-Schâhs Onkel Qâword (Kavurt), der Begründer des Zweiges der Kermân-Seldschuken.

Das änderte allerdings nichts daran, daß nach dem Tod jedes Sultans die „Auslese“-Kämpfe von vorne losgingen. Immerhin scheint sich die Auswahl an akzeptablen Thronanwärtern im 12. Jahrhundert auf die Söhne von Sultanen eingeengt zu haben.

Was sonst noch zu einer legitimen Herrscherposition gehörte und was der Abbasidenkalif in Bagdad damit zu tun hatte, erfahren Sie in einer der nächsten Folgen unserer Mini-Serie zu den Seldschuken.

Literatur

Andrew C.S. Peacock: The great Seljuk empire. Edinburgh: Edinburgh Univ. Press, 2015. (The Edinburgh history of the Islamic empires)

Bildnachweis

Beitragsbild: Krönung von Malek-Schâh I aus dem Dschâme‘ ot-tavârîch des Raschîd ed-Dîn Fazlollah, um 1315
Quelle: Wikimedia Commons
Public domain
Karte des Reichs
Quelle: Wikimedia Commons
Lizenz: Creative Commons 4.0
Urheber: MapMaster
unverändert übernommen

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Ruqaiya Begums Grab in Kabul

Ruqaiya Begum (ca. 1542 – 1626) war ohne Zweifel eine der wichtigsten Ehefrauen des Mogulherrschers Akbar – und wohl die wichtigste der drei Frauen, mit denen Akbar eine offizielle Heiratsbeziehung nach islamischem Recht eingegangen ist.

Als Ruqaiya und Akbar vierzehn Jahre alt waren, wurden die beiden miteinander verheiratet. Die beiden waren Cousin und Cousine ersten Grades: Ruqaiyas Vater Hindal Mîrzâ (st. 1551) war der Bruder von Akbars Vater Humâyun (st. 1556). Die Heirat der beiden war also wichtig, um die Mogul-Dynastie zusammenzuhalten und die Herrschaftsansprüche sowohl in Kabul als auch in Indien (Agra) aufrecht zu erhalten.

Über Ruqaiyas Zeit als Kaiserin und erste Gemahlin Akbars soll hier an anderer Stelle gebloggt werden. Unbestreitbar ist, dass sie im Harem über einen sehr großen Einfluss verfügte. Da sie selbst kinderlos blieb, übertrug Akbar ihr die Erziehung seines Enkels Khurram (später Kaiser Shâh Jahân). Auch auf ihren Ziehsohn Salîm  / Jahângîr hatte Ruqaiya maßgeblichen Einfluss.

Dieses wird besonders deutlich in der Beschreibung von Ruqaiyas Tod in Dschahângîrs Memoiren Tuzuk-e Dschahângîrî. Während dem Tod von Jahângîrs Mutter Jodha / Maryam uz-Zamânî nur ein knapper Satz gewidmet wird, würdigte der Herrscher Ruqaiya mit mehreren Sätzen. So erfahren wir, dass Ruqaiya in Akbarabad (sprich: Agra) verstorben ist. Wir können nur vermuten, dass sie zunächst in Agra gemäß der islamischen Bestattungsvorschriften beerdigt wurde: das heißt: innerhalb von 24 Stunden.

Akbar war ja bereits 1605 verstorben, Ruqaiya überlebte ihren Ehemann um zwanzig Jahre. 1607 führte sie zusammen mit Dschahângîr und Prinz Khurram eine Pilgerfahrt nach Kabul durch. Ziel waren die Gräber ihres Großvaters Bâbur und ihres Vaters. Auch Bâbur war in Agra verstorben – sein Körper wurde 17 Jahre nach seinem Tod nach Kabul überführt und in einem Mausoleum im Bagh-e Bâbur (Garten Bâburs) bestattet – also in einem Garten, der von Bâbur selbst angelegt wurde.

Shâh Jahân ließ den Garten während seiner Regierungszeit neu anlegen. Die Anlage wurde auf 15 Terrassenstufen angelegt, das Grab von Bâbur befindet sich auf der 14. Stufe, das von Ruqaiya auf der 15.

Viele Leute fragen sich, warum Ruqaiya nicht in Akbars Nähe bestattet wurde, war sie doch seine erste Hauptfrau. Viele interpretieren auch die Tatsache, dass  Jodhas / Maryam uz-Zamânîs Grab näher an Akbars Grab war, als Beweis ihrer Liebe.

Ganz so ist das wohl nicht zu sehen. Es ist in islamischen Kontexten nicht üblich, Eheleute zusammen zu bestatten, es bleibt eine Ausnahme. Im indo-muslimischen Kontext sind Friedhöfe auch heute noch oft nach Geschlechtern getrennt. Im islamischen Kontext zählt zudem die männliche islamische Linie mehr als die „angeheiratete“. Insofern ist es nicht unüblich, eine Tochter in der Nähe ihres Vaters bzw. Großvaters zu bestatten.

Zudem war das Grab Ruqaiyas auch ein Zeichen Shâh Jahâns, dass er den Anspruch der Moguldynastie auf Kabul nicht aufgeben würde und die Gräber seiner Vorfahren als Zeichen der Macht der Moguln in Afghanistan betrachtete.

Bildnachweis:

Bild des Bagh-e Babur:

By Daniel Wilkinson (U.S. Department of State) (U.S Embassy Kabul Afghanistan) [Public domain], via Wikimedia Commons

Ein Überblick über unsere Beiträge zur Geschichte der Moguln

Wer waren die Seldschuken?

Demnächst möchte ich Sie wieder für ein paar Beiträge in die Zeit der Groß-Seldschuken entführen. Diejenigen, die uns schon länger folgen, erinnern sich vielleicht an den berühmten Seldschukenwesir Nezâm ol-Molk und die Sultane Alp Arslân und Malek-Schâh, denen er diente. Oder an die Kriminalgeschichte rund um seinen Tod.

In den nächsten Wochen soll es um ernüchternde neue Forschungsergebnisse zu Nezâm ol-Molks berühmtem Fürstenspiegel, um die – wieder mal – leicht chaotischen Methoden der Thronfolge und die unerquickliche Situation des Abbasidenkalifen in Bagdad gehen (Hârûn ar-Raschîd war einer von denen, allerdings rund 250 Jahre früher).

Deshalb habe ich zur Einstimmung nach einem Artikel gesucht, der Ihnen einen ersten Überblick über das Seldschukenreich vermittelt. Dieser hier ist sehr knapp, aber erfüllt den Zweck.

Die „Seldschuken in Kleinasien“, von denen hier die Rede ist, sind die „Rûm-Seldschuken“ – „Rûm“ ist die arabisch-persische Bezeichnung für das Reich Byzanz. Auf dessen Gebiet errichtete nämlich ein Zweig der turkmenischen Herrscherfamilie der Seldschuken ein Reich mit der Hauptstadt Konya. Es entstand im 11. Jahrhundert und bestand bis 1307. Daneben gab es die Teilreiche der Kermân-Seldschuken (im Gebiet Kermân in Iran) und der Seldschuken von Syrien. Die Herrscher dieser Teilreiche ordneten sich jedoch im 11. Jahrhundert noch dem Oberhaupt der Familie unter, dem Sultan des groß-seldschukischen Reiches. Dieser formale Zusammenhalt eines großen Reiches unter einem Herrscher war eher unüblich und bestand auch nur unter zwei Sultanen, aber immerhin dreißig Jahre lang.

Mehr über die Groß-Seldschuken erfahren Sie demnächst hier. Bis dahin!

Die Tugenden Razia Sultans – und ihre Kleidung

In einem ersten Blogpost über die Serie Razia Sultan ging es vor allem um die Rivalitäten zwischen der Herrscherin Razia (st. 1240)  und ihrem Stiefbruder Rukn ud-Dîn.

In diesem Beitrag soll es um das öffentliche Auftreten Razias und ihre Kleidung gehen. Ohne Zweifel war es ungewöhnlich, dass eine Frau zur Herrscherin unter ihrem eigenen Namen gekrönt wurde. Razia bemühte sich umgehend, auch nach außen zu zeigen, dass keine schwache Frau an der Spitze des Staates stand.

Zunächst einmal ist es schon auffällig, dass Razia bewusst den Titel Razia Sultân – also die männliche Form – und nicht die weibliche Form Razia Sultâna wählte. Zweitens gab sie sich bewusst das Image einer Kriegerin, die die wichtigen Fähigkeiten des Reitens und Bogenschießens beherrschte.

Der dritte und vielleicht auch wichtigste Punkt war die Kleidung, die Razia nach der Übernahme der Herrschaft anlegte. Razia legte bei den meisten ihrer öffentlichen Auftritte die Kleidung eines türkischen Adeligen am Hof des Delhi Sultanates an. In den Fällen, in denen sie in weiblicher Kleidung erschien, verzichtete sie jedoch völlig auf eine Verschleierung (purdah).

Der bedeutende marokkanische Reisende Ibn Battûta (st. 1377) besuchte ca. 100 Jahre nach Razias Tod das Sultanant von Delhi. Auch er war spürbar fasziniert von der (unverschleierten) Herrscherin (Ibn Battuta: The Rehla of Ibn Battûta. Baroda: Oriental Institute 1976, 34, Übersetzung CP):

Sie saß auf einem Pferd wie ein Mann, ausgestattet mit Pfeil und Bogen – und sie bedeckte niemals ihr Gesicht.

Diese Frage der Verschleierung bzw. nicht-Verschleierung Razias bewegte und beschäftigt bis zum heute – also mehr also knapp 800 Jahre nach ihrem Tod die Gemüter. So schrieb der Historiker Minaj ur-Siraj (zitiert nach B. Sadasivan: The Dancing Girl, S. 156, Übersetzung CP):

Sultan Raziya war eine großartige Monarchin. Sie war weise, gerecht und großzügig, eine Wohltäterin für ihr Königreich, sie spendete Gerechtigkeit, war Beschützerin für ihre Untertanen und die Anführerin ihrer Armeen. Sie war mit allen Qualitäten eines Königs ausgestattet, aber sie war nicht mit dem richtigen Geschlecht geboren worden, und so waren nach Ansicht der Männer alle ihre Tugenden wertlos.

Die Skepsis gegenüber weiblicher Herrschaft war in Indien weit verbreitet – Razia Sultan war jedoch ein Vorbild für weiteren weiblichen (muslimischen) Herrscher Indiens. Die Begums von Bhopal, die ab 1818 über hundert Jahre den Princely State von Bhopal beherrschten, benannten ausdrücklich Razia als ihr Vorbild. Auch im Auftreten ohne Schleier und als Kriegerin auf dem Pferd inszenierten sie sich und folgten Razias Beispiel.

Auf diese Weise wirkte das Vorbild Razias in Indien noch lange nach und konnte so nachhaltig in der populären Kultur Bollywoods verankert werden.

Deutlich ist auch, dass das Thema Ver- und Entschleierung in der islamischen Geschichte immer schon kontrovers diskutiert wurde. Es ist dabei wichtig zu betonen, dass Frauen diese Frage immer schon unterschiedlich beantwortet haben und dass es einen Interpretationsspielraum bezüglich der Notwedigkeit der Verschleierung gab und immer noch gibt.

Das Beitragsbild heißt „Ladies in Caboul“ und entstammt einem Buch über Afghanistan aus dem Jahr 1848. Das Bild unterliegt der Wikimedia Commons License.

Das Bild zeigt die zentralasiatische Art der Purda.

[[File:Ladies cabul1848b.jpg|Ladies cabul1848b]]

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Bruderliebe und Konkurrenz: Kronprinz Salîm und sein Bruder Dânyâl

Vor einigen Jahren haben Susanne Kurz und ich an der Ruhr-Universität im Fach Orientalistik und Islamwissenschaften ein Seminar zum Thema „Sexualität und Drogen am Mogulhof“ unterrichtet. Susanne hat nach diesem Seminar diesen folgenden Beitrag geschrieben, in dem es um den Alkoholkonsum Dschahângîrs (also Prinz Salîms) und seiner Brüder ging. In unseren Forschungen ist herausgekommen, dass ein Bewusstsein für „Drogen“ nach heutigem Konzept völlig fehlt. Dschahângîr war ebenfalls klar, dass der Alkoholkonsum nicht im Einklang mit dem islamischen Recht war – und dass es vor allem extrem ungesund war, große Mengen an Alkohol zu konsumieren.

Und so beherrscht auch das Thema Alkoholkonsum die Beschreibung Dânyâls, die Dschahângîr in seinen Memoiren Tuzuk-e Dschahângîrî gibt. Abgesehen davon ist die Beschreibung, die der Herrscher von seinem verstorbenen Bruder eher positiv.

Doch schauen wir zunächst einmal auf die Situation, in der Dschahângîr seine Memoiren verfasste – und in der er über seine Brüder schrieb. Zunächst einmal: er saß auf dem Thron der Moguln, während seine beiden Brüder bereits verstorben waren: Dânyâl lebte von 1572-1605, sein Bruder Murâd war bereits 1570 geboren worden, starb aber schon 1599. Bei beiden Brüdern war ihr Ableben durch zu hohen Alkoholkonsum verursacht.

Über seinen Bruder Dânyâl berichtet Dschahângîr folgendes: Er sei am 10. September 1572 in Ajmer im Hause eines Sufis namens Dânyâl geboren worden – aus diesem Grund erhielt er den Namen Dâniyâl. Scheich Dânyâl war ein Schüler des berühmten Scheichs Mu‘în ud-Dîn Chistî, (st. 1236) zu dessen Grab Akbar jährlich pilgerte.

So schrieb Dschahângîr:

Danyal war ein junger Mann von feiner Statur, gutem Körperbau und gut aussehend. Er war begeistert von Elefanten und Pferden. Es war unmöglich, dass er von jemanden hörte, der ein gutes Pferd oder einen guten Elefanten besaß und er es nicht bekam. Er mochte außerdem indischen Gesang. Gelegentlich dichtete er in der Sprache und mit Ausdrücken der indischen Bevölkerung – und es war nicht schlecht.

Diese Beurteilung zeigte das, was man für einen adeligen Mann seiner Zeit als ideal hielt: Interesse sowohl an Kriegskunst als auch an Poesie und Musik. Man kann davon ausgehen, dass die Beschreibung auch deshalb so positiv war, da Dânyâl zu diesem Zeitpunkt bereits tot war – und Dschahângîrs Position als Herrscher zumindest von Seiten seiner Brüder ungefährdet war – was die Söhne angeht, so ist das eine andere Geschichte….

Dem Tod Dânyâls (und Murâds) waren einige Rivalitäten zwischen den Brüdern vorausgegangen. Akbar hatte immer versucht, auch Dânyâl und Murâd, die „nur“ Söhne von Konkurbinen waren, in die Hofzeremonien einzubauen und ihnen Aufgaben zuzuteilen. Das konnte nicht darüber hinwegtäuschen, dass Akbar Salîm, den Sohn seiner „richtigen“ Ehefrau Jodha (Maryam uz-Zamânî) bevorzugte. So wurde der Geburtstag Salîms immer mit einer „Aufwiegezeremonie“ gefeiert, in der der Prinz gegen Gold, Silber, Getreide, Stoffe und anderes aufgewogen wurde. Diese Güter wurden an die Armen verteilt. Für kein anderes von Akbars Kindern wurde diese Zeremonie veranstaltet.

Als Salîm 13 Jahre alt war, machte Akbar ihn offiziell zum Kronprinzen und erklärte ihn für volljährig. Er übernahm von dieser Zeit an Aufgaben im Hofzeremoniell. Murâd und Dânyal erhielten immer die Erlaubnis, an diesen Zeremonien teilzunehmen. Außerdem wurden ihnen Lehrer und Berater aus den höchsten Hofkreisen zur Seite gestellt.

Wie seine Brüder wurde Dâniyâl mit einzelnen Militäraktionen betraut. 1580 wurde Dânyâl eine besondere Ehre zuteil: er führte an Akbars Stelle die jährliche Pilgerfahrt zum Schrein Mu’în ud-Dîn Chishtî (s.o.) durch. Solche Ereignisse dürften die Konkurrenz zwischen den Brüdern weiter befeuert haben. Ein weiterer Vorfall zeigte diese Rivalitäten: als Dânyâl einen Militärzug anführte, durfte er Zelte in roter Farbe verwenden, die eigentlich exklusiv dem Herrscher vorbehalten war. Salîm blieb in der Folgezeit dem Hof in Agra zumeist fern, wenn Dânyâl sich dort aufhielt. Akbar sorgte dafür, dass das auch so blieb.

Die Rivalitäten verschärften sich, auch weiterhin, als die beiden Brüder versuchten, wichtige Experten des Hofstaates für ihre eigenen Verwaltungsangelegenheiten zu gewinnen.

 Akbar versuchte weiterhin, den Konfikt zwischen Salîm und Dânyâl  zu entschärfen, als er letzteren zum Nachfolger Murâds machte. Dieser war  1601 als amtierender Statthalter des Mogulreiches im Dekkan an der Folge seines Alkoholkonsums gestorben. Leider ereilte ja Dânyâl nur knapp vier Jahre später dasselbe Schicksal.

1604 erreichte Akbar die Nachricht, dass Dânyâl aufgrund seines Alkoholkonsums krank und schwach war, und nicht mehr in der Lage war, seine Aufgaben wahrzunehmen. Akbar war alarmiert und sandte ‚Abd ur-Rahîm Khân-e Khânân, der auch ein Schwiegervater Dânyâls war, in den Dekkan und stellte Dâniyâl unter Hausarrest. Die Maßnahme erwies sich jedoch als sinnlos, denn Dânyâl .

Alkohol wurde in versiegelten Gewehrläufen zu Dânyâl geschmuggelt. Das Problem war, dass sich der Alkohol mit dem Blei und anderen Metallen in den Gewehrläufen vemischte und zu einer tödlichen Mixtur wurde.

Dânyâl verstarb im April 1605, nur wenige Monate vor seinem Vater. Akbar ließ im Akbar-nâme feststellen, dass es sich um eine Verschwörung bösartiger Menschen handelte. Drei Tage nach Dânyâls Tod wurden drei Männer nach einem offiziellen Verfahren von Dânyâls Anhängern zu Tode gesteinigt. Diese Männer galten als Unterstützer Salîms. Somit stellt sich die Frage: war der vergiftete Alkohol ein Unfall oder ein Mordkomplott? Faruqui ist der Ansicht (S. 241), dass es zwar keine wirklichen Beweise gibt, dass Salîm für die Ermordung seines Bruders verantwortlich war – aber dass die Umstände von Dânyâls Tod auch Bände sprechen. Man wird es nun nicht mehr klären können.

Dânyâl hatte insgesamt sechs Ehefrauen und sieben Kinder, davon drei Söhne. Dass diese Söhne später von ihrem Cousin Khurram (später Schâh Dschahân) ermordet wurden, ist eine andere Geschichte.

Literatur

Munis D. Faruqui: The Princes of the Mughal Empire, 1504-1719. Cambridge: CUP, 2012.

Beitragsbild

Bild von Dâniyâl, das Bild unterliegt der Public Domain License.

Weitere Bilder von Dânyâl auf Pinterest:

https://www.pinterest.de/claudiapreckelg/daniyal-mirza/

Liebster Award

Fabiane von drwhogeschichte hat Susanne und mich zum ersten Mal für den Liebster Award nominiert. Wir machen das also zum ersten Mal mit und bedanken uns für die Nominierung!

Was ist der Liebster Award?

Der Liebster Award ist eine Art digitaler Wanderpokal, manche sagen etwas bösartig: ein digitaler Kettenbrief. Wenn man nominiert wird, bearbeitet (netterweise) die Fragen und reicht den Award dann weiter. Auf diese Weise kann man neue Blogs und neue Blogger/innen und lernt andere spannende Themen kennen. Ich habe mich tatsächlich durch viele mir zuvor nicht bekannte Blogs geklickt und interessante Blogposts gelesen!

Liebster Award Regeln:

  1. Bedanke dich bei dem Blogger, der dich nominiert hat, verlinke seinen Blog und beantworte seine Fragen.
  2. Stelle deinen Lieblingsblog vor.
  3. Wenn du möchtest, schreibe in deinem Post 10 Fakten über dich, damit wir uns alle besser kennenlernen.
  4. Nominiere andere Blogs.
  5. Liste die Regeln auf.
  6. Sag den Nominierten Bescheid.

Klar soweit? Dann geht’s los:

Mein Lieblingsblog:

Tintenhain. Dort gibt es viele tolle Rezensionen. Ich habe dort auch schon einige tolle Tipps für unseren LESEKREIS in der Stadtbücherei Oelde gefunden.

Was Fabiane von mir wissen wollte:

  1.    Welches ist dein liebster Blog-Artikel? Mein erster Gastbeitrag auf diesem Blog hatte das Thema Hunde im Islam. Dieses Thema liegt mir als passionierte Hunde- bzw. Dackelbesitzerin besonders am Herzen. Ich habe dort versucht, einige Vorurteile zum Thema zu entkräften.
  2. Welche Menschen inspirieren dich? Diejenigen, die tolle Dinge für unsere Gesellschaft und ihren Zusammenhalt machen – nicht, weil es viel Geld und Ruhm bringt, sondern weil es einfach das Richtige ist.
  3. Wenn du nicht dieses Blog führen würdest – welches andere Thema würde dich so sehr interessieren, dass du darüber bloggen könntest? Ich habe einen weiteren Blog, den ich gerade weiter ausbaue. Dort geht es um eines meiner Lieblingsthemen: ESSEN. Genauer gesagt um Orientalische Grillgerichte. Ich könnte über etliche Themen bloggen: Schokolade, Bücher, Dackel…:)
  4. Wofür hättest du gerne mehr Zeit? Für meine beiden Dackel Zuri und Paddy und ein paar schöne Ausflüge mit ihnen und dem Gatten.
  5. Wenn du noch einmal die Gelegenheit hättest: Welchen Beruf würdest du ergreifen und warum? Ich habe ja zwei Berufe: Assisstentin an Bibliotheken und Islamwissenschaftlerin. Die finde ich beide super, interessant und abwechslungsreich und würde dabei bleiben.
  6. Was bringt dich dazu herzhaft zu lachen? Wortwitz und skurrile Situationen im wirklichen Leben.

Ich nominiere:

der quâtspreche

Das Mittelalter – Der Blog

German Abendbrot

Was ich von euch wissen will:

  1. Welche Bilder hängen in Deiner Wohnung?
  2. Mit welcher Filmfigur kannst Du Dich identifizieren?
  3. Wie sieht Dein idealer Tag aus?