Kurzinfo zu Dr. Susanne Kurz

Herzlich willkommen auf Persophonie: Kultur – Geschichte!

Mein Name ist Susanne Kurz, und ich habe von 2008 bis 2015 in einem DFG-Projekt über die Darstellung von Wissen über den Menschen in der Medizin Südasiens (heutiges Pakistan und Indien) gearbeitet. Aus den Forschungen im Projekt entsteht meine Habilitationsschrift zum Thema Sexualität in der persischen Medizin und Ethik der Mogulzeit. Das Projekt wurde am Seminar für Orientalistik und Islamwissenschaften der Ruhr-Universität Bochum durchgeführt.

Mein Studium der Islamwissenschaft habe ich in Tübingen absolviert. Zusätzlich habe ich ein Semester Vergleichende Literaturwissenschaft und 9 Semester Religionswissenschaft studiert. Innerhalb der Islamwissenschaft liegt mein Arbeitsschwerpunkt auf der Geschichte der persischsprachigen Kultur vom 11. bis 19. Jahrhundert. Dabei interessiert mich besonders, was wir über die Vorstellungswelt der Menschen aus Texten lernen können. Deshalb habe ich mich bisher nicht nur mit medizinischer, erotologischer und ethischer Literatur befaßt, sondern auch mit Witzen und humoristischen Anekdoten und mit Werken der Geschichtsschreibung. Außerdem interessieren mich auch Fürstenspiegel und andere Literatur, die Auskunft über gesellschaftliche Ordnungsvorstellungen, Vorstellungen über Herrschaft, Gerechtigkeit und verwandte Themen geben.

Natürlich braucht man für solche Untersuchungen auch einiges an Hintergrundwissen über die Religion des Islam. Aber Religion an sich ist nicht mein Forschungsgegenstand. Trotzdem habe ich aufgrund meiner Ausbildung viel über Religionen gelernt und bin auch an manchen Diskussionen über grundlegende religiöse Fragen interessiert. Gerade Diskussionen über bekennende Muslime in Deutschland verfolge ich mal mehr, mal weniger aufmerksam. Falls ich einmal aus islamwissenschaftlicher Perspektive etwas zum Islam oder zu bekennenden Muslimen sagen möchte, habe ich eine Seite des Blogs für solche Beiträge eingerichtet. Ich spreche von „bekennenden Muslimen“, weil es viele Muslime gibt, denen es ähnlich geht wie vielen Christen: Sie sind in ihrer Religionsgemeinschaft aufgewachsen und nach deren Regeln erzogen worden, gehören ihr formal auch nach wie vor an, leben aber nicht bewußt nach den Regeln und Geboten ihrer Religion.

Ich werde versuchen, jede Woche einmal einen Beitrag zu posten. Mehr zu mir und den Inhalten dieses Blogs findet man unter „Wer bin ich und was mache ich hier?“

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